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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Molybdänversorgung von Fichten in Beziehung zu Bindungsformen und Löslichkeit von Molybdän in sauren Waldböden

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Projektnummer:
DFG KA 1139/4
Laufzeit:
11.11.1996-12.02.2001
Projektleiter:
Martin Kaupenjohann
Mitarbeiter:
Friederike Lang
Projektpartner:
Keine

Zusammenfassung

Zur Frage des Molybdänmangels und des Nitratnutzungsvermögens auf sauren Waldstandorten, wurden Untersuchungen zur Mo-Dynamik saurer Waldböden durchgeführt. Das mit Fe-imprägnierten Filterpapier extrahierbare Mo korreliert mit der in situ gemessenen Mo-Mobilität in den Böden sowie mit dem Mo-Nadelgehalten der Fichten. Zusammenhänge zur N-Dynamik deuten sich an. Die mit dieser Methode ermittelten Mo-Gehalte lassen keinen Einfluß unterschiedlicher Mo-Vorräte oder anderer Bodenparameter, wie dem Gehalt an pedogenen Sesquioxiden, organischer Substanz oder dem pH-Wert auf die M-Verfügbarkeit erkennen. Die vorliegenden Ergebnisse lassen sich durch die Hypothese, daß die Diffusion von Mo aus dem Inneren von Eisenoxiden die Mo-Freisetzung aus Waldböden limitiert, erklären. Modellversuche unterstützen diese Hypothese und lassen den Schluß zu, daß die Kristallinität der Eisenoxide und ihre Belegung mit organischen Anionen die MoNachlieferbarkeit auf Waldstandorten stark beeinflussen. In der hier beantragten Projektphase sollen deshalb die Effekte dieser Faktoren auf die Mo-Freisetzungskinetik detailliert untersucht werden. Hinsichtlich des Faktors DOC sind dabei auch grundlegende Untersuchungen zum Bindungsmechanismus des Molybdäns geplant.

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