direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Reduzierbarkeit unterschiedlich stabiler Fe (III)-(Hydr)Oxide durch Bodenorganismen in Abhängigkeit von der Substratkonzentration

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Projektnummer:
DFG KA 1139/6
Laufzeit:
06.04.1999-25.11.2002
Projektleiter:
Martin Kaupenjohann
Mitarbeiter:
Peter Dominik
Projektpartner:
Stefan Peiffer, Jean-Baptiste Berthelin

Zusammenfassung

In Laborversuchen mit Reinkulturen wird erstmals der Einfluß der Substratkonzentration auf die Reduktion unterschiedlich stabiler Fe (III)- (Hydr)Oxide untersucht. Es soll die thermodynamisch begründete Hypothese überprüft werden, daß die zur Reduktion nötige Substratkonzentration mit der Stabilität der Oxide zunimmt. Dazu wird ein Spektrum von Fe (III)-(Hydr)Oxiden synthetisiert und deren Stabilitationsgrad mit teilweise neuartigen Methoden charakterisiert. Es werden respiratorische Organismen verwendet, die in Böden in höchster Keimzahl vorkommen (und deshalb auch am natürlichen Standort wahrscheinlich die größte Bedeutung für den Stoffumsatz haben). Die Hypothese würde den Widerspruch erklären, daß in Reinkulturen auch sehr kristalline Oxide umgesetzt werden können, während im natürlichen System nur ein Teil der Fe (III)-(Hydr)Oxide reduziert wird, bevor die klimarelevante Methanbildung einsetzt. Die Stabilität der durch Bakterien regulierbaren Oxide würde dann dort durch den Schwellenwert der Methanogenen begrenzt. Abschließend wird geprüft, ob der Zusammenhang auch in anoxischen Bodenaufschlämmungen beobachtet werden kann.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe