TU Berlin

Fachgebiet BodenkundeDFG LA 1398_1-3

Logo Bodenkunde

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Einfluss des Aggregierungsgrades von Allophan auf die Bildung von Oberfächenpräzipitaten

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Projektnummer:
DFG LA 1398/1-3
Laufzeit:
06.05.2007-06.05.2008
Projektleiter:
Friederike Lang, Martin Kaupenjohann
Mitarbeiter:
Andrea Herre
Projektpartner:
Stephan Kaufhold, Reiner Dohrmann, Jörg Prietzel, Jürgen Thieme

Zusammenfassung

Unsere Voruntersuchungen sowie aktuelle Literatur erhärten die Hinweise auf die Bildung von Al-Hydroxosulfatpräzipitaten auf Allophanaggregatoberflächen in säurebeeinflussten Andosolen. Der Einfluss des Aggregierungsgrades, also der Größe und Porosität der Aggregate, auf den Prozess der Oberflächenpräzipitatbildung wurde bisher weder für Allophan noch für andere Minerale untersucht. Ein solcher Einfluss kann jedoch aus der Verringerung der Zahl oberflächlich verfügbarer Sorptionsplätze bei zunehmender Aggregierung abgeleitet werden und sollte insbesondere für den stark zur Aggregierung neigenden Allophan von Bedeutung sein.

Hauptziel unseres Fortsetzungsantrags ist es deshalb, die Hypothese zu prüfen, dass mit zunehmendem Aggregierungsgrad von Allophan die Bildung von Al-Hydroxosulfat-Oberflächenpräzipitaten bei zunehmend niedrigeren Sulfatlösungskonzentrationen möglich wird. Aufgrund unserer methodischen Vorarbeiten sind wir in der Lage, den Aggregierungsgrad von synthetischem Allophan gezielt zu variieren und somit die genannte Hypothese experimentell zu prüfen. Dazu werden wir Sulfat-Sorptionsisothermen an synthetischem Allophan unterschiedlichen Aggregierungsgrades aufnehmen und die Produkte durch eine Kombination von Oberflächenanalysen, sowie mikroskopischen und spektroskopischen Methoden untersuchen. Zusätzliche Analysen zur Charakterisierung der Mikro- und Mesoporosität allophanhaltiger Bodenproben erlauben es, die Aggregatcharakteristika synthetischen Allophans in die bisher nicht ausreichend bekannte Variationsbreite der Aggregatcharakteristika natürlicher Proben einzuordnen. Die Variationsbreite wird dadurch abgedeckt, dass neben den Proben der Antragsteller Proben aus der EU-finanzierten COST-Action 622 („Soil Resources of European Volcanic Systems“) untersucht werden.

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe