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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Mechanismen der Kolloidmobilisierung in urbanen Böden und deren Bedeutung für die Schadstoffmobilität

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Projektnummer:
DFG LA 1398/2 FOR 409
Laufzeit:
01.04.2004-01.11.2007
Projektleiter:
Friederike Lang, Martin Kaupenjohann
Mitarbeiter:
Marisa Matranga, Claudia Kuntz, Brigitte Burckhardt, Doreen Zirkler
Projektpartner:
Ruth H. Ellerbrock, Gabriele E. Schaumann

Zusammenfassung

Aktuelle Untersuchungen zeigen die Bedeutung kolloidgebundenen Stofftransportes in Böden, besonders für stark sorbierende Schadstoffe. Hohe Na-Konzentration in der Bodenlösung und starkes Austrocknen im Sommer könnten die Dispergierbarkeit und Stabilität der Kolloide gerade in Stadtböden erhöhen. Besonderheiten im Wasserhaushalt der Böden – hohe Mengen an Wasser versickern durch einen kleinen Fließquerschnitt – erhöhen das Risiko eines Durchbruchs der mobilisierten Kolloide ins Grundwasser. Untersuchungen zum kolloidgebunden Schadstofftransport unter diesen stadtspezifischen Bedingungen gibt es bisher jedoch nicht. Ziel des hier beantragten Teilprojektes ist es, Mechanismen der Kolloidmobilisierung zu ermitteln. Besonders berücksichtigt werden soll dabei der Effekt von Austrocknung und Wiederbefeuchtung sowie die Beteiligung von Biofilmen an den beobachteten Trocknungseffekten. Weitere Ziele sind (1) das Risiko der Mobilisierung kolloidal gebundener Schadstoffe unter den gegebenen Bedingungen abzuschätzen, (2) die Kolloidmobilität und deren Bedeutung für Schadstofffreisetzung und den Schadstofftransport unter Freilandbedingungen zu bestimmen und (3) die Qualität und Quantität der auf den Interurban-Sandorten mobilen Kolloide zu ermitteln. Die erhaltenen Prozessinformationen sollen einfließen in die Modellierung des Schadstofftransportes in Stadtböden und durch Freilandbeobachtungen überprüft werden.

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