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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Dissolved carbon as a component of net biome productivity of major land use systems

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Projektnummer:
DFG SI 1106/2
Laufzeit:
01.01.2001-02.02.2008
Projektleiter:
Jan Siemens, Martin Kaupenjohann, Klaus Kaiser
Mitarbeiter:
Reimo Kindler, Claudia Kuntz
Projektpartner:
Gerd Gleixner, Mike Jones, Bruce Osborne, David Walmsley, Mark Sutton, Pierre Cellier, Jean-François Soussana, Eddy Moors, Kim Pilegaard, Michael Schmidt, Alex Heim, Christian Bernhofer

Zusammenfassung

Atmosphärengestützte Schätzungen der Kohlenstoffspeicherung in terrestrischen Ökosystemen sind größer als landgestützte Schätzungen, was Flüssen zugeschrieben wird, die in bisherigen Studien unberücksichtigt blieben. Der Transfer gelösten organischen und anorganischen Kohlenstoffs aus terrestrischen Ökosystemen in die Hydrosphäre könnte die Lücke zwischen atmosphären- und landgestützten Schätzungen zur C-Speicherung erklären. Studien zu Flüssen gelösten Kohlenstoffs beschränken sich nahezu ausschließlich auf temperate Wälder. Zudem wurden in keiner der Studien die gemessenen Flüsse mit lokalen Schätzungen der Kohlenstoffspeicherung in Beziehung gesetzt. Weiterhin ist der Effekt der Landnutzung auf den Export aus terrestrischen Ökosystemen in die Hydrosphäre kaum untersucht. Unsere Hypothesen sind: i) Flüsse gelösten Kohlenstoffs erklären die Lücke zwischen atmosphären- und landgestützten Schätzungen der Kohlenstoffspeicherung, ii) Landnutzung beeinflusst die Flüsse gelösten Kohlenstoffs in der Reihenfolge Ackernutzung > Grünlandnutzung > Waldnutzung. Zur Prüfung der Hypothesen vergleichen wir an 13 europäischen Standorten mit unterschiedlicher Landnutzung die Austräge gelösten Kohlenstoffs aus Böden mit standortspezifischen Schätzungen der Nettobiomproduktion.

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