direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Nähr- und Schadstoffverfügbarkeit unterschiedlicher Gärreste sowie deren Wirkungen auf den Humushaushalt von Böden

Förderer:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Projektnummer:
FKZ 03KB018E
Laufzeit:
18.11.2009-17.03.2012
Projektleiter:
Martin Kaupenjohann
Mitarbeiter:
Doreen Zirkler
Projektpartner:
Helmholtz-Zentrum Potsdam (GFZ), Helmholtz-Zentrum für Umwelt (UFZ), Deutsches BiomasseForschungsZentrum (DBFZ), Technische Universität Berlin (Verfahrenstechnik), Universität Karlsruhe
 

Zusammenfassung

Im Rahmen der BMU Klimaschutzinitiative werden verschiedene Vorhaben zur Optimierung der energetischen Biomassenutzung gefördert. Das Verbundprojekt „Vergleichende Untersuchungen an großtechnischen Biogasreaktoren – Verfahrenstechnische, mikrobiologische, ökologische und ökonomische Bewertung und Optimierung“ befasst sich mit der Aufgabe, Biogasanlagen in Anbetracht der gestiegenen Preise für Nachwachsende Rohstoffe nachhaltig für den Einsatz von Rest- und Abfallstoffen zu optimieren. Dem Prinzip der Kreislaufführung von Stoffen folgend, sollen die bei der Vergärung von Biomasse entstehenden Reste den Produktionsstandorten wieder zugeführt werden. Für eine optimale Pflanzenernährung und den Erhalt der an die Produktionsstandorte angrenzenden Ökosysteme sollen im hier beschriebenen Teilprojekt Kenntnisse über die durch Gärreste dem Boden zugeführten Stoffmengen sowie deren Bioverfügbarkeiten erlangt werden. Dazu werden die Gärrückstände auf ihre Nähr- und Schadstoffgehalte hin analysiert und anschließend Inkubationsversuche mit verschiedenen typischen Ackerböden durchgeführt. Zur Bestimmung der Mineralisierungskinetik soll in einer Respirocont-Anlage die CO2-Ausgasung kontinuierlich erfasst werden, sowie mittels Kat- und Anionenaustauscherharzen die Freisetzung von Nähr- und Schadelementen untersucht werden. Zur Identifizierung der C-Quelle (bodenbürtig oder gärrestbürtig) sollen δ13C-Analysen des bei der Inkubation freigesetzten CO2 dienen. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob Gärreste einen Priming-Effekt auf den Boden haben. Außerdem sind Topfversuche mit Mais geplant, um die direkte Bioverfügbarkeit der in den Gärresten enthaltenen Nährstoffe zu ermitteln.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe